Aktuelle Seite: DrachenbootRegattaberichte

Kieler Woche - Windjammerparade 2015

Während es dieses Wochenende in Brandenburg um Deutsche Meistertitel ging, ging es für uns auf die Kieler Förde. Wie bereits in den vergangenen Jahren wollten wir die Windjammerparade in Drachenbooten begleiten. Vier Boote paddelten erst einmal quer durchs Feld der Segelschiffe auf die Westseite der Förde. Manch ein Aktiver wähnte sich zeitweise im Suchmodus, denn bei Wellen von wer weiß woher, war es nicht immer leicht Wasser zu finden (oder man hatte davon einfach zu viel...).

Weiterlesen: Kieler Woche - Windjammerparade 2015

Lübecker Drachen Cup 2015

...als wir am 30. Mai auf dem Rückweg von Lübeck im Auto sitzen, scheint die Sonne...aus dem Radio hört man Mark Forster live aus Hannover und es tönt immer wieder "Hannover...oh...oh...oh...au revoir"- ja, schön war´s, denke ich so bei mir und heute...die Sonne schien pünktlich zur Siegerehrung, vorher gab es einen unberechenbaren Mixed aus Regen, Hagel, stürmischen Böen und teilweise lockerer Bewölkung und es schien auch ab und zu die Sonne - durchwachsenes Aprilwetter halt Ende Mai...aber nur nicht meckern, es geht ja noch wesentlich schlimmer...unsere Performance auf dem Wasser glich ein wenig dem Wetter - durchwachsen

Weiterlesen: Lübecker Drachen Cup 2015

Trainingstreffen in Rendsburg - März 2015

Nein,...es müssen nicht immer Rennen oder spektakuläre Großveranstaltungen sein, manchmal mögen wir Drachenbootler es auch mal ganz beschaulich...das heutige Trainingstreffen in Rendsburg könnte man schon fast als "intim" bezeichnen...wer jetzt allerdings an den Blockbuster Fifty Shades of Grey denkt, der hat weit gefehlt...obwohl...nein, egal was man gerade denkt - einfach vergessen...

Ab und an braucht es einfach nicht mehr als Frühjahrssonne, teilweise spiegelglattes Wasser und einen Haufen Gleichgesinnter, um einen tollen Paddeltag zu haben. 60 Drachenbootsportler aus 8 Vereinen folgten unserer Einladung zu einem gemeinsamen Training.

In vier Booten ging es dann auf´s Wasser und so nah kommt man seinen sonstigen Gegnern nur selten, denn heute wurde bunt durchgemischt. Lockeres Einfahren, um einen gemeinsamen Schlag zu finden, brauchte es kaum..."paddeln" mehr als ein Boot nebeneinander (wie geht das denn oder wo ist da der Fehler?) macht irgendeiner immer Druck...OK aus GA I mach GA II...die Steuerleute stört das kaum...die streuen dann einige Druckphasen ein und Körner sparen will trotzdem keiner...schön die Nase vorn und gefühlt die anderen nass machen, was auch gelegentlich passiert, wenn sich die Boote doch einmal zu nahe kommen.


Noch näher geht es in einer Wende und so werden die Brückensockel der Autobahnhochbrücke mit gehörig Druck umrundet und die Steuerleute versuchen mal zu zeigen, was sie so draufhaben...Potential zum Optimieren der Wende gibt es noch genug und somit auch noch genügend Gründe sich in ähnlichem Rahmen erneut zu treffen

...auf dem Rückweg heißt es dann erst einmal piano und kuscheln unter der kleinen Brücke - theoretisch passen hier auch zwei Boote nebeneinander durch - praktisch auch.

Auf den letzten zwei Kilometern soll mal richtig Druck gemacht werden.
Kurze Pause...Ausrichten der Boote...are you ready... attention... go...und manch einer erhofft sich schon nach einer Minute die Ziellinie...aber nein - weiter geht´s - immer unterstützt durch motivierende Ansagen von HINTEN und die Steuerleute versuchen erneut zu zeigen, was sie so draufhaben...Welle fahren, Kraft sparen, lang bleiben und seinen Schlag fahren und alle vier Boote immer noch auf einer Höhe...Versuche sich als Paar zu lösen, schlagen fehl - also weiter Druckphase an Druckphase...doch irgendwann ist ein Boot weg, das Nebenboot ist runter von der Welle und jetzt heißt es laaaang bleiben...noch 500 Meter...nach 100 weiteren Metern gibt es genügend Platz zwischen dem führenden  und den anderen Booten...und das in jeder Beziehung...grins...jetzt noch "locker" ins Ziel...ach, wovon rede ich denn, noch locker im Endspurt bis zum Vereinsgelände und durch...Anlegen...Boote raus...trocken legen und Klönschnack mit warmer Kartoffelsuppe...und schon bei der Verabschiedung freut man sich auf das nächste Treffen mit unserer Drachenbootfamilie aus SH, denn es braucht nicht immer eine Großveranstaltung für einen gelungenen Paddeltag.

Pfingsten 2015 - 21. Hannover Dragonboat Days

Pfingsten und alle Jahre wieder ein Highlight zu Beginn der Saison...traditionelle Anreise am Freitag und zum Glück nicht so viel Stau wie in den Vorjahren. Und so trudelten nach und nach die Paddler der Drachen von Holstein am Maschsee ein - dabei fünf Aktive vom Rendsburger Kanu Club. Zeltaufbau, Ausrüstung ausladen und jedes Mal wieder ein großes Hallo, wenn weitere Teammitglieder eintreffen. Gegen 20 Uhr war dann auch die Glut durch und es wurde gegrillt als gäbe es kein Morgen. Mit vollen Bäuchen - so voll, wie das Boot in den Folgetagen - wurde geklönt und gefachsimpelt. Einfach schön, wenn der Stress des Alltags so ganz allmählich dem Freizeitstress weicht, den man mit dieser Truppe ganz besonders genießen kann. Irgendwann am späten Abend reiste dann noch Klaus samt Nachwuchs und einem Jugendlichen aus Rendsburg an - wie sich herausstellte, alle Drei waren als Spione von Vollbrett unterwegs und unsere Wege sollten sich nicht nur auf dem Zeltplatz kreuzen...nach und nach ging es dann in die Betten, um 3 Uhr waren auch die letzten Teammitglieder in der Horizontalen gelandet.
Am Sonnabend erst einmal die 250 m...auf dem Maschsee verschärft durch die geringe Wassertiefe halten die Zeiten anderen Events nicht stand...trotzdem ist die Strecke optimal präpariert und jedes Rennen sein Startgeld wert. Hinzu kommt noch die fantastische Orga, die wie jedes Mal einen grandiosen Job macht...Dank an die über hundert Helfer vom Hannoverschen Kanu Club und alle anderen helfenden Hände, die dieses Event zu dem machen, was es ist - einem echten Highlight...
Mit unserem "Schwergewichtsboot" und dann noch ohne Altersbonus gegen zum Teil athletisch ausgebildete und jüngere Konkurrenz war es bereits am Start schwer, in der Sportklasse mitzuhalten...nach dreißig Schlägen hatten wir schon bis zu einer halben Länge auf andere Boote verloren. Da heißt es oftmals nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben und dran zu bleiben. Am Ende reichte es zu einem versöhnlichen 2. Platz im C-Finale im Basic Sport. Wie auch immer - Fleisch und Wurst und das ein oder andere Kaltgetränk schmeckten trotzdem und die Stimmung aus dem nahe liegenden Stadion ließ uns schnell das Renngeschehen vergessen. Auf der anschließenden Party wurde neben Lifemusik auch wieder einiges geboten...hätte es einen Luftgitarrencontest gegeben, hätte es für Frankie bestimmt fürs A-Finale gereicht. Die Kids wollten so gar nicht mehr auf den Zeltplatz und auch einige Aktive benötigten freundliche Unterstützung, um den Weg zum Zelt einzuschlagen...
Nach einer kühlen Nacht (7° in der Nacht zum Pfingstsonntag, was soll denn der Scheiß) hieß es früh aus den Federn und fertig machen für das erste Rennen über 500 m. Neben uns das Allsports Team aus Hannover und noch andere Hochkaräter. Also bloß nicht total verblasen lassen und sich nur nicht von den anderen in Schockstarre versetzen lassen. Beim "Go" herrschte auf der Nebenbahn so ein Betrieb, dass man mit nass wurde. Nach der Startphase das gleiche Bild wie am Vortag...und heute eine doppelt so lange Strecke...na dann, Prost Mahlzeit...Denkste...irgendwann ein merklicher Ruck im Boot und wir halten den Abstand zum führenden Boot. In einem dichten Pulk kommen wir mit weiteren vier Booten (alle innerhalb einer Sekunde) ins Ziel. Wie sich später herausstellte im mit Abstand schnellsten Zeitlauf der Sportklasse. Mit der achtschnellsten Zeit hatten wir uns in die Premiumklasse gepaddelt...oder sollte ich besser sagen gesurft...grins...nein, wir hatten nur die Gelegenheit beim Schopfe gepackt. Mit unserer Zeit vom zweiten Zeitlauf reichte es dann zum B-Finale - immerhin als 12.ter bei 42 Startern. Hier ging es gegen die Spione von Vollbrett und um die familiäre Ehre von Klaus. Unserem Altersvorsprung setzten die jungen Kanusportler Leichtigkeit entgegen. Am Ende sollte uns etwas mehr als eine Sekunde von den "Vollbrettern" trennen. In einem engen Feld hatten wir zwar nur den vorletzten Platz belegt, trotzdem wegen solcher Rennen, betreibt man diesen Sport. Im Gesamtklassement 14. Platz bei 42 Startern. Beim abendlichen Essen, das Andrea wieder einmal gezaubert hatte, schwärmten wir noch lange von den 500 m. Ein wenig kaputt wurde an diesem Abend nicht so intensiv gefeiert, hieß es doch am Pfingstmontag noch einmal über 4000 m zu performen.
Aber erst einmal hieß es ausschlafen, denn wir sollten erst im allerletzten Lauf ran. Als "rote Eins" wurden wir vom gesamten Feld gejagt. Also nur nicht gleich überdrehen und taktisch fahren...also schön lang und dreckig als auch schon das erste Boot pfeilschnell an uns "vorbeibrettert" - und dabei noch singend...alle Achtung - aber darauf hatten wir insgeheim gehofft, kurze Ruderbewegung von Raller dazu 5 - 6 druckvolle Schläge...und doch nicht vorbei...ganz ruhig hieß es jetzt mitfahren zumindest bis zur nächsten Wende...dort konnten wir auf der Außenbahn leider nicht mehr die Welle halten...wie alte Hasen hatten sie uns abgeschüttelt...die Meter neben unseren Spionen bei Vollbrett haben trotzdem unglaublich viel Spaß gebracht und da wir am Alter nicht viel drehen werden, haben wir uns doch einiges anderes abgeschaut...haha...Und der Spaß war ja noch nicht vorbei, denn die nächsten schnelleren Boote ließen nicht allzu lange auf sich warten. Wende mit fast vier Booten gleichauf - was für ein Spektakel und dann ab zu den Unitas und zu ihrem Leidwesen...auch die sollten uns bis ins Ziel nicht mehr loswerden...allerdings war das Wasser des Maschsees zu diesem Zeitpunkt schon gehörig aufgewühlt...wo kommen nur immer wieder diese Wellen her...hinter Julia auf der Trommel immer wieder eine Fontäne wie bei einem Springbrunnen und ständig läuft mir Wasser übers Bein...hinein ins Boot...wie lange das nur gut geht oder enden wir wohlmöglich als Torpedo...nach dem Rennen wird am Steg über unsere Zuladung gestaunt - lebensbedrohlich war es aber noch nicht...also Ende gut Alles Gut...auf jeden Fall hat es wieder einmal unglaublich Spaß gebracht in Hannover in einem unheimlich harmonischen Team...einfach drei tolle Tage und Pfingsten 2016...bestimmt wieder in Hannover...

Einen besonderen Glückwunsch an Hendrik Wiggers vom RKC, der mit dem Vollbrett über 4000 m einen Spitzenplatz erreichte (2. Platz von 37 startenden Teams) und das bei seiner Premiere bei einem Drachenbootrennen. Vielleicht greift er ja auch mal für uns zu einem Stechpaddel...

Saisonabschluss beim Alster Canoe Club

Saisonabschluss zum Nico Cup in Hamburg und dieses Mal war vieles anders...Anders als in den Vorjahren hatten wir uns diesmal entschlossen, mit dem Auto anzureisen, um einer weiteren Odyssee mit der Bahn zu entgehen.

Weiterlesen: Saisonabschluss beim Alster Canoe Club

Seite 1 von 2

Zum Seitenanfang