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Kieler Drachenboottage 2014

An einigen Wochenenden haben Drachenbootsportler die Qual der Wahl...wo soll man nur starten? Auf dem heimischen Kanal beim Eon Hanse Cup, in Hamburg beim Bille Cup über 2x5000m (dort konnten wir 2013 sogar auf´s Treppchen fahren - eine super nette Veranstaltung) oder bei den Kieler Drachenboottagen???

Bereits zu Saisonbeginn war für uns klar, an diesem Wochenende geht es nach Kiel, um Bernd und seine Helfer jedenfalls durch unsere Teilnahme zu supporten. Was der ETV Kiel an der Hörn so alles auf die Beine stellt, braucht sich vor anderen Großveranstaltungen nicht zu verstecken...Respekt und ein ganz großes Dankeschön den Organisatoren...Kiel heißt für uns einfach Drachenbootfreunde treffen und natürlich Spaß am Paddeln haben...egal ob nun als 1-14 oder
1-16 Helgoland wie in den Vorläufen (dort schonten wir noch einige unserer Paddler...sie durften aber in ihrer Betriebssportmannschafte ans Paddel...dort wurden sie am Ende nach einer ganz starken Energieleistung Zweiter in der Mixed-Klasse...Gratulation an die Eidertigers, es bringt Spaß mit EUCH...), die wir beide gewinnen konnten. Unsere Zeiten versprachen ein spannendes Finale, trotz freier Plätze hätten wir es in jedes Finale geschafft. Also haben die Trainingseindrücke nicht getäuscht. Das Boot läuft auch mit vierzehn Helgoländern erstaunlich gut.
Im Finale der Kanu-Klasse waren wir dann so richtig 1-19 Helgoland, denn Julia auf der Trommel muss man einfach dazuzählen, sie machte wieder einmal einen tollen Job. 40 Meter vor´m Ziel hieß es plötzlich: "Drei Boote auf gleicher Höhe!" - und nicht mehr "Laaaang", "Druuuck" oder "Hepp". Für uns hieß das noch einmal alles raushauen und Frequenz hoch - muss auch für die Beobachter so ausgesehen haben, denn über die Lautsprecher ertönte: "So einen Endspurt gibt es scheinbar nur auf Helgoland"...grins...
Als dann Platzierungen und Zeiten durchgegeben wurden, war es amtlich...ERSTER PLATZ mit ´ner Zeit von 1.00.7...jetzt wissen wir auch wofür die "1" in unserem Teamnamen steht...OK... den unterstützenden Rückenwind sollte ich an dieser Stelle auch noch erwähnen, obwohl die damit verbundene Wellenentwicklung reibungsloses Paddeln schon erschwert...Jau - beste Finalzeit - aber auch ein geiles Rennen - die ersten drei Teams trennten 22/100 und die anderen Teams waren auch nicht abgeschlagen, für solche Rennen macht man diesen Sport und für uns wird es auch im nächsten Jahr keine Qual der Wahl geben, denn als Titelverteidiger sind wir noch nie nach Kiel gereist...

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