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Trainingstreffen in Rendsburg - März 2015

Nein,...es müssen nicht immer Rennen oder spektakuläre Großveranstaltungen sein, manchmal mögen wir Drachenbootler es auch mal ganz beschaulich...das heutige Trainingstreffen in Rendsburg könnte man schon fast als "intim" bezeichnen...wer jetzt allerdings an den Blockbuster Fifty Shades of Grey denkt, der hat weit gefehlt...obwohl...nein, egal was man gerade denkt - einfach vergessen...

Ab und an braucht es einfach nicht mehr als Frühjahrssonne, teilweise spiegelglattes Wasser und einen Haufen Gleichgesinnter, um einen tollen Paddeltag zu haben. 60 Drachenbootsportler aus 8 Vereinen folgten unserer Einladung zu einem gemeinsamen Training.

In vier Booten ging es dann auf´s Wasser und so nah kommt man seinen sonstigen Gegnern nur selten, denn heute wurde bunt durchgemischt. Lockeres Einfahren, um einen gemeinsamen Schlag zu finden, brauchte es kaum..."paddeln" mehr als ein Boot nebeneinander (wie geht das denn oder wo ist da der Fehler?) macht irgendeiner immer Druck...OK aus GA I mach GA II...die Steuerleute stört das kaum...die streuen dann einige Druckphasen ein und Körner sparen will trotzdem keiner...schön die Nase vorn und gefühlt die anderen nass machen, was auch gelegentlich passiert, wenn sich die Boote doch einmal zu nahe kommen.


Noch näher geht es in einer Wende und so werden die Brückensockel der Autobahnhochbrücke mit gehörig Druck umrundet und die Steuerleute versuchen mal zu zeigen, was sie so draufhaben...Potential zum Optimieren der Wende gibt es noch genug und somit auch noch genügend Gründe sich in ähnlichem Rahmen erneut zu treffen

...auf dem Rückweg heißt es dann erst einmal piano und kuscheln unter der kleinen Brücke - theoretisch passen hier auch zwei Boote nebeneinander durch - praktisch auch.

Auf den letzten zwei Kilometern soll mal richtig Druck gemacht werden.
Kurze Pause...Ausrichten der Boote...are you ready... attention... go...und manch einer erhofft sich schon nach einer Minute die Ziellinie...aber nein - weiter geht´s - immer unterstützt durch motivierende Ansagen von HINTEN und die Steuerleute versuchen erneut zu zeigen, was sie so draufhaben...Welle fahren, Kraft sparen, lang bleiben und seinen Schlag fahren und alle vier Boote immer noch auf einer Höhe...Versuche sich als Paar zu lösen, schlagen fehl - also weiter Druckphase an Druckphase...doch irgendwann ist ein Boot weg, das Nebenboot ist runter von der Welle und jetzt heißt es laaaang bleiben...noch 500 Meter...nach 100 weiteren Metern gibt es genügend Platz zwischen dem führenden  und den anderen Booten...und das in jeder Beziehung...grins...jetzt noch "locker" ins Ziel...ach, wovon rede ich denn, noch locker im Endspurt bis zum Vereinsgelände und durch...Anlegen...Boote raus...trocken legen und Klönschnack mit warmer Kartoffelsuppe...und schon bei der Verabschiedung freut man sich auf das nächste Treffen mit unserer Drachenbootfamilie aus SH, denn es braucht nicht immer eine Großveranstaltung für einen gelungenen Paddeltag.

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