Aktuelle Seite: DrachenbootRegattaberichteLübecker Drachen Cup 2015

Lübecker Drachen Cup 2015

...als wir am 30. Mai auf dem Rückweg von Lübeck im Auto sitzen, scheint die Sonne...aus dem Radio hört man Mark Forster live aus Hannover und es tönt immer wieder "Hannover...oh...oh...oh...au revoir"- ja, schön war´s, denke ich so bei mir und heute...die Sonne schien pünktlich zur Siegerehrung, vorher gab es einen unberechenbaren Mixed aus Regen, Hagel, stürmischen Böen und teilweise lockerer Bewölkung und es schien auch ab und zu die Sonne - durchwachsenes Aprilwetter halt Ende Mai...aber nur nicht meckern, es geht ja noch wesentlich schlimmer...unsere Performance auf dem Wasser glich ein wenig dem Wetter - durchwachsen

...und schon wieder muss ich an Hannover denken - auf der Facebookseite vom HKC konnte man 1000 Gründe erfahren, warum es heute nicht so gepasst hat...ich überlege kurz und mir fällt zu allererst starke Konkurrenz ein...auf jeden Fall eine Erklärung für Platzierungen im Mittelfeld...also Mund abwischen, nächstes Mal nicht so´n dicken Strahl pissen und was tun, damit man nächstes Mal dazu gehört - zur starken Konkurrenz...auf der Kurzstrecke sah es im ersten Lauf noch ganz gut aus, den konnten wir ziemlich klar gewinnen...wir waren schon mal schlechter auf der Wakenitz aber irgendwie hatte es über die Hälfte des Feldes besser - auf jeden Fall schneller - gemacht...der zweite Lauf dann Schleswig-Holstein unter sich um die Landesmeisterschaft...Wind peitscht heftig über die Wakenitz und ich werde pitschenass und das auf 200 m...verdammt enge Kiste - alle vier Boote innerhalb von 6/10 und wir leider Vierter, womit wir leben können - starke Konkurrenz halt (grrrrrr....immer wieder...) insgesamt bleibt ein 13. Platz auf der Kurzstrecke mit geringen Abständen bis zum 6. Platz...da die Wahrheit bekanntlich auf dem Wasser liegt, bestimmt ausbaufähig aber auch ein wenig versöhnlich....

...am Nachmittag dann die Langstrecke, 6000 m mit sechs Wenden und wechselnden Winden gar nicht so einfach zu paddeln, hatten wir aber auch schon schlimmer also wie immer ordentlich Druck am Anfang und nur nicht von den Capybaras überholen lassen...nach guten 2000 m sind wir gleichauf mit den Nordlichtern, die wir dann in der nächsten Wende innen überholen (sehr fair vom gegnerischen Steuermann - ich unterstelle ihm einfach mal, dass er uns nicht behindern wollte)...danach noch lange 4000 m bis ins Ziel, immer wieder angefeuert von Julia und Raller versuchen wir lang zu bleiben und Druck zu machen. Am Ende haben wir unser Minimalziel erreicht. Wir kommen vor den Capybaras ins Ziel. Gegenüber dem Vorjahr haben wir fast eine Minute verloren, da ist es wenig tröstlich, dass das einigen anderen Teams ähnlich ging. Die Stimmung ist bei mir und anderen im Team eher "unterdurchschnittlich"...
...und schon wieder dieses "Hannover...oh...oh...oh...au revoir"...- ja, ging so, denke ich und bis zum nächsten Rennen haben wir noch einiges an Zeit...also immer schön Druck am Blatt...
...zum Abschluss natürlich noch ein großes Dankeschön an die Wakenitz Drachen, die wieder einmal eine schöne Veranstaltung von Sportlern für Sportler auf die Beine gestellt haben...und was bleibt mir noch zu sagen...ach ja, "oh...oh...oh...au revoir"...

Zum Seitenanfang